Der Zustand der Zähne
bildet den ersten Eindruck
von der Person, der Sie
begegnen.
Beim Bleaching werden
Präparate eingesetzt,
die Wasserstoffperoxid bzw.
Carbamidperoxid (die Vorstufe
von Wasserstoffperoxid)
enthalten. Sie dringen in
den Zahnschmelz ein und
setzen Sauerstoffradikale
frei, welche die Farbstoffe
im Zahn chemisch verändern
(oxidieren). Die farbgebende
Wirkung wird damit aufgehoben
und die Zähne erscheinen
optisch heller.
Es gibt verschiedene
Methoden, um die Zähne
aufzuhellen. Manche Bleichmittel
werden ausschliesslich in
der Zahnarztpraxis angewendet
("in office bleaching"),
daneben bieten Zahnärzte
auch das Aufhellen für
zu Hause an ("home-bleaching").
Der Unterschied liegt hauptsächlich
in der Konzentration der
Bleichmittel.
Insgesamt hängt
die Wirksamkeit der Mittel
von der Wirkstoffkonzentration
ab: Niedrig dosierte hellen
die Zähne weniger stark
auf und der Effekt hält
auch nicht so lange an.
Welche Konzentration und
welche Methode im jeweiligen
Einzelfall sinnvoll sind,
kann nur der Zahnarzt klären.
Dies ist abhängig vom
Zustand der Zähne und
dem gewünschten Ergebnis.
Zahnaufheller aus der
Drogerie, Apotheke oder
dem Supermarkt sind vergleichsweise
niedrig dosiert. Erhältlich
sind die freiverkäuflichen
Produkte als Gele, Lacke
oder Klebestreifen. Sie
hellen die Zähne zwar
ebenfalls auf, aber die
Ergebnisse fallen häufig
schlechter aus. Beim home-bleaching
lassen sich etwa zwei bis
vier, beim Bleichen in der
Praxis bis zu sechs Farbtonstufen
an Helligkeit erreichen.