Abstehende Ohren
rufen sehr oft Unsicherheit
hervor und lassen
sich durch einen unkomplizierten
Eingriff ohne grossen
Aufwand beseitigen.
Bei abstehenden
Ohren ist meist die
Hauptfältelung
der Ohrmuschel (sog.
Anthelix) entweder
zu schwach ausgebildet
oder sie fehlt ganz.
Daher muss der Ohrknorpel
neu geformt und in
dieser neuen Form
fixiert werden. Ab
und zu handelt es
sich um eine kombinierte
Fehlbildung. An dieser
sind auch andere Teile
des Ohres beteiligt.
Der Ohrmuschelknorpel
wird durch einen weitgehend
verdeckten Schnitt auf der
Hinterseite des Ohres freigelegt
und ausgedünnt, bis
sich der Knorpel in die
gewünschte Form legt.
Diese wird mit 3-4 feinen
U-Nähten fixiert.
Danach wird die Haut
mit einer fortlaufenden
Naht verschlossen. Ist mit
dieser Technik die Ohrform
nicht ausreichend korrigiert,
so kann die gesamte Ohrmuschel
nach hinten geschwenkt werden.
Die Operation kann in
örtlicher Betäubung
oder Vollnarkose durchgeführt
werden.
Weiterführende Informationen:
DGPRÄC - Deutsche
Gesellschaft der Plastischen,
Rekonstruktiven und Ästhetischen
Chirurgen